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25-jähriger PTA stirbt an Coronavirus

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Von AMIRA-Redaktion

 

In den USA ist ein 25-jähriger Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) an den Folgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 27. März der in Riverside County (Kalifornien) ansässigen Gesundheitsinstitution hervor. Demnach starb der junge Mann am vergangenen Mittwoch.


Der Leichnam des PTA, der in San Diego County wohnhaft war, wurde in einer Unterkunft in der Stadt La Quinta gefunden, erklärte der zuständige Gesundheitsbeauftragte von Riverside County. Den Angaben zufolge infizierte sich der Apothekenmitarbeiter außerhalb von Riverside County und verstarb in La Quinta während seiner freiwilligen Quarantäne. Er hatte keine bekannten gesundheitlichen Probleme. Der Fall zeige einmal mehr, dass das Virus nicht nur für ältere Menschen, sondern auch für junge Gesunde eine tödliche Gefahr sein könne, betonte der Gesundheitsbeauftragte.

In den USA wurde die Gefahr des Virus lange Zeit unterschätzt, doch laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt sich das Land mehr und mehr zum neuen Epizentrum der Welt. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge können schwere Verläufe von Covid-19 auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten und wurden auch bei jüngeren Patienten beobachtet. Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben aber ältere Personen ab etwa 50 bis 60 Jahren, Raucher, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen wie koronare Herzerkrankung (KHK), Hypertonie, Asthma, chronische Bronchitis, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus und Krebserkrankung. Auch Patienten mit einem geschwächten Immunsystem gehören zur Risikogruppe. Gründe für eine verminderte Immunabwehr können beispielsweise Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen oder die Einnahme bestimmter Arzneimittel (Glucocorticoide, Zytostatika, Calcineurininhibitoren etc.) sein.

 

 

Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 30.03.2020.

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