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Wechseljahre: Das ist wichtig für die Beratung

in Rezeptur & Gesundheit 162 Kommentare 814 Views

Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, treten typischerweise im Alter zwischen 40 und 60 Jahren auf und bringen meist kleine oder größere Veränderungen des Körpers mit sich. Was sich viele Frauen dabei bewusst machen sollten: Die Wechseljahre sind ein ganz natürlicher Vorgang des Körpers und keine Krankheit. Wie du es sicherlich auch in deinem Apothekenalltag erlebst, werden die Wechseljahre jedoch oftmals als Tabu-Thema angesehen, über das man nicht gerne spricht. Eine umfangreiche Beratung rund um den Vorgang und mögliche Beschwerden ist daher umso wichtiger.

Veränderungen in den Wechseljahren

Bei den Wechseljahren handelt es sich um eine hormonelle Umstellung, die durch vier verschiedene Phasen gekennzeichnet ist:

  1. Prämenopause: Diese Phase kann mit etwa 35 Jahren beginnen. Es werden weniger Schwangerschaftshormone gebildet (v.a. Progesteron), was sich meist in unregelmäßigeren oder stärkeren Monatsblutungen äußert.
  2. Perimenopause: Die Perimenopause ist die Hauptphase der Wechseljahre und tritt üblicherweise zwischen 45 und 50 Jahren auf. Die Eierstöcke produzieren zunehmend weniger Östrogene und das macht sich meist durch noch unregelmäßigere Regelblutungen bemerkbar.
  3. Menopause: Als Menopause wird die Phase bezeichnet, in der die Frau ihre letzte Periode hat - in der Regel im Alter von etwa 50 Jahren. Die Hormonproduktion ist dann so weit runtergefahren, dass es nicht mehr zum Eisprung kommt.
  4. Postmenopause: Ist mindestens ein Jahr keine Regelblutung mehr aufgetreten, wird dieser Zustand als Postmenopause bezeichnet. Der Hormonspiegel im Körper stabilisiert sich und die oftmals auftretenden Wechseljahresbeschwerden lassen in der Regel nach.


Nicht alle Kunden sind negativ gestimmt, wenn es um die Wechseljahre geht. Viele Frauen freuen sich auf das Ende der Regelblutungen – ein Zeichen, das zum Älterwerden einfach dazu gehört. Mit den Wechseljahren können jedoch auch unangenehme Begleiterscheinungen wie lästige Hitzewallungen, gelegentliche Schweißausbrüche, Erschöpfung und Müdigkeit einhergehen. Einige haben mehrere Beschwerden, andere hingegen gar keine. Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Natürliche Pflanzenkraft gegen Beschwerden

Abhängig von der Art der Begleiterscheinungen können Beschwerden oftmals erfolgreich mit pflanzlichen Mitteln gelindert werden. Für die Therapie eignen sich zum Beispiel Präparate auf Basis von Traubensilberkerzen-Extrakten, Sibirischem Rhabarber, Soja oder Rotklee. Weiterhin gibt es ein Nahrungsergänzungsmittel mit dem Pflanzenwirkstoff EstroG-100, das eine Kombination aus den Wurzelextrakten der Heilpflanzen Phlomis Umbrosa, Cynanchum Wilfordii und Angelica Gigas Nakai ist. Diese haben eine lange Tradition in der asiatischen Volksmedizin und werden seit etwa 400 Jahren zu Linderungen bei Frauenbeschwerden eingesetzt.

Kommentare

162 Kommentare
  • Rosenfrau
    Rosenfrau In den Wechseljahren steigt auch häufig der Blutdruck. In dieser Zeit werden viele Frauen auf Blutdrucksenker eingestellt. Dabei kann man gerade diese leichteren hypertonischen Fälle mit Kardiodrink Menssana oder Mineral Balance DrLechner einstellen.
    23. Mai
  • Suhi
    Suhi
    29. Mai
  • Moselland
    Moselland
    30. Mai
  • Rubin
    Rubin Wechseljahre sind völlig natürlich und es helfen oft einfache Dinge.
    30. Mai