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So kannst du deinen Rückenschmerzen einheizen!

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Kennst du das, wenn einen am Ende eines langen Arbeitstages starke Nacken- und Rückenschmerzen plagen? Dann bist du nicht allein: In Deutschland sind schmerzhafte Rückenprobleme zu einer richtigen Volkskrankheit geworden. Sie sind aktuell sogar der zweithäufigste Grund für Arbeitsausfälle* und entwickeln sich in vielen Fällen zu chronischen Beschwerden.

Rückenschmerzen – was jetzt?

Wer unter Rückenschmerzen leidet, möchte sie schnellstmöglich loswerden. Dabei geht jeder anders vor: Während die einen es mit Dehnungsübungen versuchen, greifen die nächsten unmittelbar zur Schmerztablette. Doch Achtung: Insbesondere im Fall von wiederkehrenden Schmerzen ist bei langfristiger Anwendung von Schmerzmitteln Vorsicht geboten. Eine gute Alternative bieten Wärmepflaster. Sie sind einfach in der Anwendung und wirken angenehm sanft – ganz ohne Arzneimittel.

Wie funktionieren Wärmepflaster?

Die Auflagen wirken mit therapeutischer Wärme. Diese wird durch das enthaltene Eisenpulver, Aktivkohle, Wasser und Natriumsalze produziert. Durch Oxidation mit Luftsauerstoff entsteht Wärme, wobei die Temperatur innerhalb von 20 Minuten auf bis zu 40 Grad Celsius ansteigen kann und für ca. acht Stunden anhält. Die Erwärmung stimuliert Thermorezeptoren auf der Haut, wodurch die Schmerzen gelindert werden können. Außerdem fördert sie die Durchblutung, entspannt die Muskeln und macht diese beweglicher. Durch unterschiedliche Passformen können auf diese Weise Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen gelindert werden – eine echte Wohltat!

Worauf solltest du bei der Anwendung achten?

Wärmepflaster können bedenkenlos täglich angewendet werden und sind einfach in der Handhabung. Dennoch gibt es ein paar Hinweise, die du in der Beratung und Empfehlung berücksichtigen solltest: 

  • Wärmepflaster sind für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet und sollten nicht empfohlen werden, wenn der Kunde das Pflaster nicht allein abnehmen kann.
  • Die richtige Befestigung ist wichtig. Im Rücken- und Nackenbereich benötigen Kunden deshalb häufig eine helfende Hand bei der Anbringung des Pflasters.
  • Auch wenn die tägliche Anwendung von Wärmepflastern unbedenklich ist, sollte jeden Tag eine neue Auflage verwendet werden.
  • Dabei darf das Pflaster nicht auf Prellungen und Schürfungen aufgeklebt werden.
  • Über Nacht sollte das Pflaster abgenommen werden, da die Gefahr von Verbrennungsverletzungen besteht.

 

 

* Quelle: TK Gesundheitsreport 2019

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